HPA Angela Zech - Hypnose          Reiki            Massage
Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass meine Tätigkeit nicht die eines Arztes ersetzt!



Aktuelle Tätigkeitsbereiche:


Meine Ausbildungen:

1.   Hypnose
2.   Reiki
3.   Klassische und Entspannungsmassage
4.   Psycho-Pysiognomik
5.   Dorntherapie
6.   Schüssler Salze
7.   Zungen- und Antlitzdiagnostik
8.   Irisdiagnose
9.   Neuraltherapie
10. Manuelle Lymphdrainage
11. Bindegewebsmassage



Hypnose
 
Was ist Hypnose?

  • Hypnose ist kein Mittel, um Menschen ihres Willens zu berauben.
  • Hypnose ist ein sehr wirksames Mittel, um Menschen zu helfen.

Das heißt, bei einer Hypnose wird die Aufmerksamkeit des Klienten auf ein nötiges Maß reduziert, um sie dann auf ein gewünschtes Ziel zu richten.

Dieses Ziel kann von einer wohltuenden Entspannung bis hin zu einer kompletten therapeutischen Behandlung reichen.

Man kann sie beispielsweise zur Behandlung von Depressionen, Suchtkrankheiten, Sprechstörungen, zur Steigerung des Selbstwertgefühls, zum Stressabbau oder bei Schlafstörungen einsetzen. 

Die Hypnose ist eine Art Wachschlaf, die man mit dem Zustand kurz vor dem nächtlichen Einschlafen oder dem morgendlichen Erwachen vergleichen kann. Man ist äußerst entspannt, man fühlt sich wohl und man bemerkt, wie einem langsam die Gedanken „entgleiten“.

Man ist dabei weder bedingungslos dem Willen des Hypnotiseurs ausgeliefert, noch in irgendeiner Art von Benebelung – man lässt einfach für eine Weile den Alltag los.

Während dieser Entspannung kann das Bewusstsein durchaus voll vorhanden sein.
Ziel der Hypnose ist es, den Kontakt zum Unterbewusstsein herzustellen. Es schadet nicht und ist auch in keiner Weise der Therapie abträglich, wenn jemand die komplette Sitzung aktiv miterlebt. 

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Reiki

Reiki ist frei von allen Glaubensrichtungen und Religionen. Es ist eine ganzheitliche Methode für Körper, Geist und Seele. 

Das Wort "Reiki" bedeutet übersetzt: "verbunden sein, mit göttlicher Lebensenergie".

Reiki wurde von dem Japaner Dr. Mikao Usui vor ca. 100 Jahren wieder entdeckt.  Bisher wird bei einer rechtens durchgeführten Einweihung die Reikilegende vorwiegend vom Lehrer an den Schüler mündlich überliefert.

Reiki wird immer wieder als "Der Weg des Herzens" beschrieben - und das Herz ist in unserer Mitte angesiedelt. Bei den 7 Hauptenergiezentren liegt das Herz genau in der Mitte.

Gibt es "negative" und "positive" - Energien?
Nein! Energie schwingt nur auf verschiedenen Ebenen. Sie geht auch niemals verloren, sie wird sich höchstens wandeln. Sie ist weder "positiv" noch "negativ".

Wenn ein Mensch, an beispielsweise an einer Krankheit leidet oder es ihm einfach "nur" nicht so gut geht, dann ist die Frequenz seines Energiefeldes niedriger. Man könnte auch sagen, Körper, Geist und Seele sind nicht in Harmonie. Mit Hilfe von Reiki ist man in der Lage, niedrige Frequenzen wieder zu erhöhen.

Reiki wird über die Hände des Behandlers weitergegeben und dieser ist in der Lage, sie an sich selbst, anderen Menschen, Tiere und Pflanzen weiterzugeben.
 
REIKI - GRUNDBEHANDLUNG; CHAKRENAUSGLEICH, HÄUSER- ODER WOHNUNGSREINIGUNG SIND HIER MEINE AKTUELLEN TÄTIGKEITSBEREICHE!
 

Klassische und Entspannungsmassage

Die Massage dient zur mechanischen Beeinflussung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur durch Dehnungs-, Zug- und Druckreiz. Die Wirkung der Massage erstreckt sich von der behandelten Stelle des Körpers über den gesamten Organismus und schließt auch die Psyche mit ein.
Die Massage im weitesten Sinne ist eines der ältesten Heilmittel der Menschheit. 

Wirkungsweisen
 
  • Lokale Steigerung der Durchblutung
  • Senkung von Blutdruck und Pulsfrequenz
  • Entspannung der Muskulatur
  • Lösen von Verklebungen und Narben
  • Verbesserte Wundheilung
  • Schmerzlinderung
  • Einwirken auf innere Organe über Reflexbögen
  • Psychische Entspannung
  • Reduktion von Stress
  • Verbesserung des Zellstoffwechsels im Gewebe
  • Entspannung von Haut und Bindegewebe
  • Beeinflussung des vegetativen Nervensystems


Indikation

Zu den Indikationen der klassischen Massage zählen Verspannungen, Verhärtungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates, wie die Wirbelsäulen-Syndrome, oder auch posttraumatische Veränderungen. Hinzu kommen die auf Stress zurückzuführenden psycho-somatischen Krankheitsbilder, die sich hauptsächlich auf das Herz und den Blutkreislauf beziehen.

Kontraindikation

Generell kann man sagen, dass alle akuten Entzündungen ein absolutes „Nein“ für Massagen bedeuten. Dazu zählen fieberhafte Erkrankungen und Erkrankungen der Gefäße, da der Körper bereits stark beansprucht ist, und durch die Massage zusätzlich belastet wird. Bei Hauterkrankungen kann der Kontakt zu Verschlechterung der Krankheit, Verschleppung der Keime oder Ansteckung des Therapeuten führen. Ebenso ist bei einer traumatischen Verletzung die Massage wegen des Druckes auf das entsprechende Gewebe (wie z. B. Muskulatur, Knochen) absolut kontraindiziert.


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Diese Ausbildungen habe ich abgeschlossen,
darf Sie aber noch nicht anwenden:



Psycho-Physiognomik nach Carl Huter 

"Physiognomik ist im engsten Sinne Gesichtsausdruckskunde, im weiteren Sinne das Erkennen aller materiellen Körperformen, Farben und Erscheinungen mit unserem Auge; sie ist im weitesten Sinne jedoch das Wahrnehmen der gesamten Außenwelt mit unseren Sinnesorganen, also auch die Einwirkung der äußeren Dinge nicht allein auf unseren Gesichtssinn, sondern auch auf unseren Geruch und Geschmack, unser Gehör und Gefühl.
Da nun jede Kraft und jede Energie in der Welt in irgend einer Form zum Ausdruck gebracht wird, so ist die Physiognomik kurz gesagt: Ausdruckskunde der materiellen Erscheinungen in der Natur und somit die Basis der Naturwissenschaft."
 
Durch Kenntnis der Lehre Carl Huters in der Psycho-Physiognomik oder Körper-, Lebens-, Seelen- und Gesichtsausdruckskunde wird es uns möglich, uns und unsere Mitmenschen besser zu verstehen, unsere individuellen Lebensbedürfnisse schneller zu erforschen und somit an Lebensqualität zu gewinnen. Es entwickelt sich eine Steigerung der inneren Harmonie, die ein jeder nach außen trägt und sich und den anderen bereichert.
Psycho-Physiognomik setzt sich aus drei, aus dem griechischen kommenden, Wörtern zusammen: 

Psyche = Seele; Physis = Körper; Gnomon = Beurteiler.

Wir wollen uns einfach mit dem Beschäftigen, was uns das Gesicht über die psychische Beschaffenheit, den Charakter des Menschen, erzählen kann. Wenn wir wissen, wen wir vor uns haben, können wir auch eine Therapie finden, die von dem Menschen auch angenommen wird und ihm tatsächlich hilft.
 
 
Dorn-Therapie
 
Die Dorn-Therapie, auch „Dorn-Methode“ genannt, ist eine von dem Allgäuer Landwirt und Sägewerks-Betreiber Dieter Dorn  aus Lautrach bei Memmingen etwa 1975 entwickelte und in Büchern und Kursen vermittelte komplementär medizinische manuelle Methode, die etwas an Chiropraktik erinnert, in ihrer Ausführung jedoch von dieser grundsätzlich verschieden ist und auch Elemente der Meridianlehre der Traditionellen Chinesischen Medizin einbezieht.
Die Dorn-Therapie soll behandlungsbedürftige funktionelle Beinlängendifferenzen korrigieren und Wirbel, die sich nicht in ihrer normalen Position befinden, ohne mechanischen Druck einrichten. Dabei spielt die Mitarbeit des Patienten eine große Rolle. Da aus jedem Wirbel ein Nervenpaar austritt, das im gleichen Körpersegment liegende Organ- und Gewebsbereiche versorge, würden gleichzeitig positive Wirkungen auf diese Bereiche erzielt. So liege etwa im Bereich des dritten Brustwirbels das „Tor des Windes“ , die Versorgung der Atmungsorgane. Somit könne eine Wirbelkorrektur in diesem Bereich die Normalisierung einer gestörten Atemfunktion, wie z.B. Asthma oder Bronchitis, bewirken oder könnten Probleme im Atmungsbereich auf eine Fehlstellung des dritten Brustwirbels zurückzuführen sein.
Die Methode ist vorwiegend in Deutschland verbreitet. Sie wird überwiegend bei Rücken- und Gelenkbeschwerden eingesetzt.
 
 
 
 
Schüssler Salze
 
Schüßler-Salze sind alternativmedizinische Präparate von Mineralsalzen in homöopathischer Dosierung (Potenzierung). Die Therapie mit ihnen basiert auf der Annahme, Krankheiten entstünden allgemein durch Störungen des Mineralhaushalts der Körperzellen und könnten durch homöopathische Gaben von Mineralien geheilt werden. Diese Annahmen sind wissenschaftlich nicht anerkannt, eine Wirksamkeit der Schüßler-Salze ist nicht nachgewiesen.
Allgemeines

Praktische Anwendung:

Schüßler-Salze sollen als „homöopathisch aufbereitete“, d. h. potenzierte Mittel in Tablettenform angewendet werden, die man dann im Mund langsam zergehen lässt. Die Mineralstoffe werden über die Mundschleimhaut vom Körper aufgenommen. Für jedes Salz gibt es eine sogenannte Regelpotenz. Für die Salze Nr. 1, 3 und 11 wird in der Regel D12 genommen. Für die übrigen Salze gilt D6 als Regelpotenz.

Die Schüßler-Pastillen werden einzeln, können aber auch bis zu etwa fünf Stück gleichzeitig im Mund gelutscht werden. Die Salze sollen dabei über die Mundschleimhaut aufgenommen werden. Da die Pastillen fast nur aus Milchzucker (Laktose) bestehen, ist bei einer Laktoseintoleranz Vorsicht geboten. Die Pastillen können in Leitungswasser aufgelöst werden, wobei nicht umgerührt wird und damit der Milchzucker am Boden der Tasse verworfen wird. Diese Lösung wird schluckweise getrunken. Hierbei wird nur eine relativ geringe Menge von Milchzucker eingenommen.
Sehr bekannt ist die Einnahme des Salzes Nr. 7, Magnesium phosphoricum, als „heiße Sieben“. Bei akuten Schmerzzuständen sollen demnach zehn Tabletten in einer Tasse in kochend heißem Wasser aufgelöst werden. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Lösung nicht mit einem Metallgegenstand umgerührt wird. Die Milchzuckerlösung wird so warm wie möglich getrunken, wobei jeder Schluck lange im Mund behalten werden soll, um die Resorption durch die Mundschleimhäute zu verbessern. Auch die Einnahme der anderen Schüßler-Salze ist sowohl als heiße Lösung wie auch durch Auflösen in einem Glas abgekochtem Wasser möglich. Eine Anwendung ist auch in Salbenform möglich (etwa Ferrum phosphoricum „biochemisch“ für Entzündungen).
 
 
 

Zungen- und Antlitzdiagnostik
 
Antlitzdiagnostik

Das Gesicht eines Menschen spiegelt seinen körperlichen und geistigen Zustand wider, denn physischer Erkrankungen hinterlassen dort ihre Zeichen. Die heute bekannte Antlitzdiagnostik, auch Antlitzanalyse oder Sonnerschau genannt, geht auf Wilhelm Heinrich Schüßler und Kurt Hickethier zurück. An Veränderungen und Merkmalen von Augen, Lippen und Haut kann man nicht nur bestehende Erkrankungen erkennen, sondern diese auch vorbeugen. Vor allem wird ermittelt welche Mineralien dem Körper fehlen. Mit unserem Gesicht, zeigen wir mehr als mit jedem anderen Körperteil nach außen, wer wir sind. Jedes Antlitz hat bestimmte Färbungen, verschiedene Arten von Glanz und Fältchen und Strukturveränderungen der Haut. Der Glanz in unseren Augen, die nach oben oder unten gekehrten Mundwinkel, die eingeschriebenen Falten und viele andere Zeichen verraten, wie es uns geht und wie wir leben. Einzelne Punkte wie Ausstrahlung, Hautqualität, Körperbau und Gestik setzen sich durch die Beobachtung zu einem Gesamtbild zusammen. So ist der Mund beispielsweise, der "Schließmuskel der Seele", der nonverbal alles über das Gefühl, das der Mensch momentan mit sich selbst und seiner Umwelt spürt, zeigt. Die Hautqualität der Wangenflächen gibt Hinweise auf das vegetative Leben und auf die Situation des Stoffwechsels. Eine Falte im Mundwinkel deutet auf eine Überanstrengung in den herzversorgenden Gefäßen hin. Wichtig bei einer sorgfältigen Diagnose ist deshalb immer, nicht nur einzelne Körpermerkmale zu interpretieren, sondern den Zusammenhang zwischen allen Informationen herzustellen.
 
Der Wert der Antlitzdiagnostik liegt in Ihrer Treffsicherheit. Behandelt werden diese Mangelzustände durch die Gabe der Schüßler-Salze, so wird dieser Mangel beseitigt und die verursachten Krankheiten geheilt oder der Ausbruch der Krankheit verhindert. Man ist hierbei in der Lage sofort festzustellen, welches Mineralsalz zur Behebung des Krankheitszustandes erforderlich ist, es muss nicht erst eine Inkubationszeit abgewartet werden. Mit Hilfe der Antlitzdiagnostik kann sowohl der akute als auch der chronische Bedarf erkannt und die Zellen umgehend mit den erforderlichen Mineralstoffen versorgt werden. Durch die Antlitzdiagnose ist es möglich geworden, die Ursache des Beschwerdebildes zu behandeln und dem Körper dadurch die Chance zugeben gezielte Eigenarbeit und Weiterentwicklung zu leisten.
 
Die Anwendung der Antlitzanalyse erfolgt bei nahezu allen Krankheiten: Gicht, Rheuma, Angina, Blutarmut, Erschöpfungszustände, Schlaflosigkeit, Durchfall, Muskelkrämpfe, Krampfhusten, Hautkrankheiten, Lymphdrüsenschwellungen, nervöse Störungen, Schwächezustände und Adipositas (Fettleibigkeit).
 
 
Zungendiagnostik


Die Chinesen haben mit der Zungendiagnostik ein relativ einfaches und dennoch enorm faszinierendes Konzept zur schnellen Erkennung von Fehlfunktionen und Erkrankungen des menschlichen Körpers entwickelt.
Anhand der Vitalität, Form, Farbe und Beweglichkeit der Zunge kann insbesondere auf Erkrankungen des Verdauungstraktes geschlossen werden.
Neben der allgemeinen Untersuchung hat jedes Areal der Zunge Bezug zu einem Organ. 

  • Zungenspitze – Herz und Lunge
  • Zungenmitte – Milz und Magen
  • Zungengrund – Niere
  • Seitliche Zungenränder – Leber und Gallenblase

Vitalität
Eine gesunde Zunge ist in der Form angepasst und von einer blass-roten Farbe. Sie ist beweglich und von einem feuchten, dünnen, weißen Belag überzogen. Solch eine Zunge ist gesund und weißt auf einen gesunden Zustand von Qi, Blut und Säften hin.

Geschwollene Zunge
Ist eine Zunge geschwollen, füllt sie mitunter den ganzen Mundraum aus. Sie sieht entweder dick oder breit aus. Eine geschwollene Zunge weißt auf zu viel Feuchtigkeit hin.

Schmale oder dünne Zunge
Die schmale Zunge ist das Gegenstück zur geschwollenen Zunge. Sie ist ein Anzeichen für Trockenheit.

Rissige Zunge
Eine rissige Zunge deutet auf einen Yin-Mangel hin.

Zahnabdrücke
Zahnabdrücke in der Zunge weisen auf bereits chronische Störungen der Verdauung hin.

Farbe
Die Farbe der Zunge gibt Aufschluss über Hitze und Kälte. Die Farbabstufungen sind sehr weit gefächert – von hellrot über dunkelrot, bordeaux, purpur bis schwarz bzw. von hellrot über blass, bläulich und lila bis hin zu blau und letztendlich schwarz. Blässe weist in der Regel auf Kälte hin, Rötung bzw. dunkle Zungen weisen auf Hitze hin. Die Intensität der jeweiligen Farbe gibt Aufschluss darüber, ob die Erkrankung noch oberflächlich ist oder bereits in der Tiefe liegt. 
Beweglichkeit
Die Beweglichkeit der Zunge ist von großer Bedeutung. Hängt die Zunge zu einer Seite herab, kann das ein Anzeichen für einen vorangegangenen Apoplex (Schlaganfall) sein.
 
 
 

Irisdiagnose
 
Bei der Irisdiagnostik handelt es sich um eine spezielle Diagnosetechnik am Auge. Durch genaues Betrachten der Iris (Regenbogenhaut) kann der Untersucher den Gesundheitszustand eines Patienten beurteilen und feststellen, wo die Ursachen für allfällige Beschwerden liegen könnten. Die Irisdiagnostik ist oft der erste Schritt zu einer Therapiemethode der Komplementärmedizin. Erst nach der Diagnose folgt die Wahl der geeigneten Therapiemethode.
 
Entstehungsgeschichte
Bereits die Heilkundigen im alten Griechenland versuchten, Krankheitsursachen zu ergründen, indem sie die Augen der Kranken beobachteten. Farbe, Klarheit und Beschaffenheit der Iris galten als Ausdruck des Gesundheitszustands. In Europa wurde die Betrachtung der Iris in der Medizin beibehalten. Der Begründer der modernen Irisdiagnostik ist der ungarische Arzt Ignatz von Peczely. Er ging davon aus, dass bestimmte Stellen auf der Iris die verschiedenen Körperorgane repräsentieren. Erkrankt ein Organ, so wird dies auf dem entsprechenden Abschnitt der Iris sichtbar. Die linke Körperhälfte präsentiert sich dabei auf der linken Iris, die rechte Körperhälfte auf der rechten Iris. Von Peczely veröffentlichte 1881 seine Erkenntnisse über den Zusammenhang zwischen Krankheiten und spezifischen Irismerkmalen. Seine Beschreibungen wurden von Fachleuten und Laien aufgenommen und weiterentwickelt. Heute wenden vor allem Naturheilpraktiker die Irisdiagnostik an.
 
Technik der Irisdiagnostik
Für die genaue Irisdiagnostik wird die gesamte Iris in verschiedene Felder eingeteilt. Die strahlenförmige Einteilung besteht wie bei einer Uhr aus 60 Abschnitten, die von der Pupille an den Aussenrand der Iris führen. Gemessen wird in "Minuten", beispielsweise befindet sich die Leber in der rechten Iris zwischen der 36. und 40. Minute. Durch die weitere Unterteilung in äußere (am Irisrand) und innere (in Pupillennähe) Kreise entstehen auf den "Minutenabschnitten" kleine Zonen.
Jeder Zone, zum Teil auch mehreren Zonen überlappend, ist einem Organsystem zugeteilt.
 
 

Neural-Therapie
 
Die Geschichte der Neuraltherapie

Entdeckt wurde die Neuraltherapie durch Zufall. Der Arzt Ferdinand Huneke, der sich mit therapeutischer Lokalanästhesie (Heilanästhesie) - einer Schmerzbehandlung mittels Betäubungsmittel - auseinandersetzte, injizierte seiner Schwester während eines Migräneanfalls ein örtliches Betäubungsmittel. Sein Kunstfehler: statt in die Muskulatur spritzte er es in die Vene. Während Huneke seinen Fehler bemerkte, waren die Schmerzen seiner Schwester bereits verschwunden. Gemeinsam mit seinem Bruder, dem Arzt Walter Huneke, erprobte er dieselbe Methode an einer anderen Migränepatientin. Diesmal verfehlte er die Vene und injizierte das Schmerzmittel in das umliegende Gewebe, allerdings wieder mit Erfolg. Daraus schlossen die Brüder Huneke, dass über das Nervengeflecht des Blutgefäßes diese Fernwirkung erzielt worden war. Die inneren Organe - so ihre Erklärung weiter - sind über das Rückenmark und Nervenstränge mit bestimmten Hautzonen verbunden. Werden dort lokale Betäubungsmittel injiziert, lassen sich auch in den Organen angesiedelte Beschwerden teilweise ausschalten.
Dass Nervenenden an bestimmten Stellen die Haut durchdringen, ist auch durch die Erforschung der Traditionellen chinesischen Medizin (Akupunktur) bekannt. Dort geht man davon aus, dass man über die Akupunkturpunkte die Meridiane  und auf diesem Weg die ihnen zugeordneten Organe beeinflussen kann.

Bei der Segmenttherapiewird ein Lokalanästhetikum, in der Regel Procain, in Form von Hautquaddeln oder an Ganglien im Bereich der entsprechenden Headschen Zonen der inneren Organe injiziert. Dabei soll die Wirkung über das vegetative Nervensystem im betroffenen Segment vermittelt werden.

Störfeldtherapie

Nach Huneke soll es sich bei „Störfeldern“ um chronische Entzündungszustände handeln, die den Gesamtorganismus „energetisch“ schwächen und Beschwerden in anderen Bereichen des Körpers erzeugen können. Die häufigsten Störfelder sollen sich in den Mandeln, Nasennebenhöhlen, der Zahn-Kiefer-Region, Schilddrüse und in Narben befinden.
Huneke ging dabei von folgenden drei Grundsätzen aus:

1.    Jede chronische Erkrankung kann störfeldbedingt sein
2.    Jede Stelle des Körpers kann zu einem Störfeld werden
3.    Jede Störfelderkrankung ist nur durch Ausschaltung des Störfeldes heilbar

Durch gezielte Befragung und Untersuchung wird versucht, das Störfeld zu finden und durch Injektion eines Lokalanästhetikums die Störwirkung zu unterbrechen. Dabei soll besonders die Ausschaltung elektromagnetischer Signale, welche über das vegetative Nervensystem Erkrankungen an jedem Ort des Körpers auslösen können, eine Rolle spielen.
 
Behandlung
 
Zur Diagnoseerstellung ist eine sehr gründliche Befragung und Untersuchung notwendig, die auch frühere Verletzungen, Unfälle, Operationen etc. als mögliche Ursachen für Beschwerden aufzuspüren versuchen. Bei der nachfolgenden Behandlung werden verschiedene Stichtechniken eingesetzt, mit denen ein örtliches Betäubungsmittel in bestimmte Körperzonen gespritzt wird. Die Bandbreite reicht von oberflächlichen Stichen knapp unter die Haut bis zu 12 Zentimeter tiefen Injektionen. Dabei werden nur sehr kleine Mengen und geringe Konzentrationen des Lokalanästhetikums verwendet. In akuten Fällen sind tägliche Behandlungen möglich, bei chronischen Leiden einmal wöchentlich beziehungsweise beim Wiederauftreten der Beschwerden. Meist wird eine Serie von mindestens fünf Behandlungen empfohlen. 

Anwendungsgebiete
 
Am häufigsten wird die Neuraltherapie als Schmerzbehandlung - etwa bei Migräne, rheumatischen Schmerzen und Neuralgien - sowie bei Entzündungen eingesetzt. Nach Unfällen und Operationen wird dadurch eine schnellere Rehabilitation möglich. Aber auch bei chronischen Erkrankungen, funktionellen und hormonellen Störungen wird die Neuraltherapie eingesetzt. Einige Einsatzmöglichkeiten sind Magenbeschwerden, Angina pectoris, Arteriosklerose, Schlaganfälle (zur Linderung der Folgen) und Regelbeschwerden. Zeigt die Neuraltherapie keinen Erfolg, können ausleitende Verfahren oder Heilfasten helfen, den Körper auf die Behandlung vorzubereiten.
Arthrosen können mit Neuraltherapie nicht geheilt werden, sie kann aber Einfluss auf den Schmerz und Entzündungsverlauf haben. Dasselbe gilt auch für die Behandlung von Krebserkrankungen. Keinen Einfluss hat die Neuraltherapie auf irreversible Schäden an Organen oder am Skelett und bei genetisch bedingten Krankheiten oder Mangelerscheinungen.
 

Wirksamkeit
 
Lokalanästhetika wirken schmerzstillend, entzündungshemmend und regen den Lymphfluss an. Die Wirksamkeit der Neuraltherapie ist durch Einzelheilerfahrungen und klinische Studien zum Teil belegt. Wird nun in ein Störfeld ein Lokalanästhetikum injiziert, gehen - zumindest für eine gewisse Zeit - keine schädliche Dauerreize mehr von ihm aus. Die Selbstregulationskräfte des Organismus werden dadurch unterstützt und kommen so wieder in die Lage, die Beschwerden aus eigener Kraft zu beseitigen. Außerdem kann die Neuraltherapie in weiterer Folge auch die Wirkung anderer Therapien positiv beeinflussen.
 
 

 
Manuelle Lymphdrainage

Die manuelle Lymphdrainage ist eine Therapieform der physikalischen Anwendungen; ihre Wirkungsweise ist breit gefächert. Sie dient vor allem als Ödem- und Entstauungstherapie geschwollener Körperregionen, wie Körperstamm und Extremitäten (Arme und Beine), welche nach Traumata oder Operationen entstehen können. Besonders häufig wird diese Therapie nach einer Tumorentfernung nötig.
Durch kreisförmige Verschiebetechniken, welche mit leichtem Druck angewandt werden, soll Flüssigkeit aus dem Gewebe in das Lymphgefäßsystem verschoben werden. Die manuelle Lymphdrainage wirkt sich überwiegend auf den Haut- und Unterhautbereich aus und soll keine Mehrdurchblutung, wie in der klassischen Massage, bewirken. Weitere Indikationen sind sämtliche orthopädischen und traumatologischen Erkrankungen, die mit einer Schwellung einhergehen (Verrenkungen, Zerrungen, Verstauchungen, Muskelfaserrisse etc.) Auch bei Verbrennungen, Schleudertrauma, Morbus Sudeck und ähnlichen Krankheitsbildern wird die Manuelle Lymphdrainage angewendet.
Auch in der Schmerzbekämpfung, wie auch vor und nach Operationen soll sie helfen, das geschwollene, mit Zellflüssigkeit überladene Gewebe zu entstauen. Teilweise können Schmerzmittelgaben verringert werden und der Heilungsprozess verläuft schneller. Kontraindikationen (Gegenanzeigen) sind hierbei genau zu beachten wie z.B. eine dekompensierte Herzinsuffizienz, akute, fieberhafte, bakterielle Entzündungen oder ein kardiales Ödem.


Kontraindikationen
  • ausgeprägte Herzinsuffizienz,
  • Fieber
  • Entzündungen im Behandlungsgebiet
  • akute, tiefe Beinvenenthrombose
  • (bösartige) Tumore
 
 
 

Bindegewebsmassage


Die Bindegewebsmassage wurde 1929 von Elisabeth Dicke begründet. Es handelt sich um eine manuelle Reiztherapie die mit tangentialen Zugreizen am subkutanen Bindegewebe ansetzt. Es werden hierbei Haut-, Unterhaut und Faszientechnik zur Behandlung der Bindegewebszonen eingesetzt. Über den kuti-viszeralen Reflexbogen wird dabei eine nervös-reflektorische Reaktion auf die dazugehörigen Organe, den Bewegungsapparat und die Haut ausgelöst. Es können jedoch auch andere Organe, die nicht mit der entsprechenden Bindegewebszone in Verbindung stehen, beeinflusst werden. Eine Sonderform die so genannte Segmentmassage, bei dem einzelne Körpersegmente mit Haut-, Unterhaut- oder Faszientechnik bearbeitet werden. Diese Griffe werden vom Patienten als helles Schneidegefühl wahrgenommen. Die lokale Reaktion besteht aus einer Mehrdurchblutung des Gewebes.
Die Behandlung beginnt stets mit dem Kleinen Aufbau. Darunter versteht man Arbeitsgänge in der Beckenregion. Nach wenigen Behandlungen werden die einzelnen Striche auf den ganzen Rücken bzw. später unter Einbeziehung des Bauches ausgeführt.
Ausgangspunkt einer jeden Behandlung ist eine ganzkörperliche Betrachtungsweise. Im Mittelpunkt der Befunderhebung steht die Hautfaltentastung nach Kibler.
 
Wirkung und Ziele

Die therapeutische Bedeutung der BGM besteht in der Möglichkeit, Einfluss auf vegetative Regulationsmechanismen zu nehmen. Über den kuti-viszeralen und kuti-kutanen Reflexbogen erfolgt eine Tonusnormalisierung sowohl der Bindegewebsspannung, als auch der inneren Organe, der Muskulatur, Nerven und Gefäße. Im Behandlungsbereich erfolgt über die Detonisierung der peripheren Blutgefäße zunächst eine lokale Durchblutungssteigerung. Diese Hyperämie stellt die erste Reaktion da. Im behandelten Hautareal kommt es im Behandlungsverlauf zu einer Normalisierung der Gewebeelastizität. Über den Reflexbogen werden zudem Organfunktionen im Sinne von Vasomotorik, Sekretion und Motilität normalisiert. Bei funktionellen Schmerzsyndromen ist eine schmerzlindernde Wirkung möglich.

Indikationen

-Erkrankungen des Bewegungsapparates (WS-Syndrome, Arthrosen, rheumatische Erkrankungen, nach Traumen)
 
-Erkrankungen der inneren Organe: Atemwegserkrankungen, Erkrankungen der Verdauungsorgane, Erkrankungen im urogenitalen Bereich, u.a. Entzündungen)
 
-Gefäßerkrankungen: funktionelle arterielle Durchblutungsstörungen, Arteriosklerose, Migräne, ostthrombotisches Syndrom - neurologische Störungen (Paresen, Spastiken, Neuralgien
 
-Streß
 
Kontraindikationen

akute Entzündungen, akuter Asthmaanfall, Herzerkrankungen
 

 


 

 

Die Texte entspringen verschieden Quellen aus dem Internet, Büchern, eigenen Aufzeichnungen, sowie Gedächtnisprotokollen








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